Psychosoziale Handtherapie bei Sehnenscheidenentzündung

Sehnenscheidenentzündungen entstehen nicht ausschließlich durch lokale Überlastung. Auch Stress, Schlafmangel, berufliche Anforderungen und individuelle Bewältigungsstrategien können Schmerzen, Regeneration und Belastbarkeit beeinflussen.

Der Fachartikel „Wenn die Hand nicht das Problem ist – Psychosoziale Handtherapie bei Sehnenscheidenentzündung“ von Julia Renner zeigt, wie Therapeutinnen und Therapeuten psychosoziale Faktoren im Rahmen einer aktiven, klientenzentrierten Handtherapie berücksichtigen können.

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Der Fachartikel „Wenn die Hand nicht das Problem ist – Psychosoziale Handtherapie bei Sehnenscheidenentzündung“ von Julia Renner wurde erstmals in ergopraxis, Ausgabe 9/2026, S. 34–37, veröffentlicht.

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Worum geht es in diesem Fachartikel

Eine Person schreibt mit einem Bleistift auf einen Notizblock, den sie in der Hand hält.

Sehnenscheidenentzündungen entstehen nicht allein durch lokale Überlastung. Stress, Schlafmangel, berufliche Anforderungen, familiäre Belastungen und der persönliche Umgang mit Schmerzen können Beschwerden, Regeneration und Belastbarkeit ebenfalls beeinflussen.

Der Artikel zeigt, wie Therapeutinnen und Therapeuten diese psychosozialen Faktoren sinnvoll in die Handtherapie einbeziehen können. Im Mittelpunkt stehen eine verständliche Edukation, aktive Übungen, ein individuell dosierter Belastungsaufbau sowie die Förderung von Selbstwirksamkeit.

Dabei geht es nicht darum, Schmerzen zu psychologisieren. Vielmehr ergänzt der biopsychosoziale Blick die lokale Behandlung der Hand um Faktoren, die den Heilungsverlauf und die Umsetzung im Alltag mitbestimmen.

Ziel ist eine Therapie, die nicht nur die schmerzende Hand behandelt, sondern die Lebensrealität, Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten der betroffenen Person berücksichtigt.

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