HT 14 "Neurologische Handpathologien"

Anpassung der Kursinhalte HT14 und HT15 ab 2027

Ab 2027 passen wir die inhaltliche Aufteilung unserer Kurse HT14 „Neurologische Handpathologien“ und HT15 „Hand und Systemerkrankungen“ an.

Das komplexe Thema Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) benötigt aus unserer Erfahrung mehr Raum, als ihm bislang im HT14 zur Verfügung stand. Fachlich lässt es sich zudem sinnvoll gemeinsam mit der Fibromyalgie im Bereich der Schmerzsyndrome einordnen.

Daher wird CRPS ab 2027 nicht mehr im HT14 behandelt, sondern ausführlicher in den HT15 integriert. Im HT14 entsteht dadurch zusätzlicher Raum für neurologische Inhalte sowie Nervenkompressionssyndrome.

Bereits absolvierte Kursbausteine behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.
Bei Fragen zu Ihrer individuellen Kursplanung kontaktieren Sie uns bitte. Wir prüfen Ihre Situation und finden eine passende Lösung.

Übergangsregelungen

Für Teilnehmende, die Kurse bereits gebucht oder absolviert haben, gelten folgende Regelungen:

Wenn Sie den HT14 im Jahr 2027 insbesondere aufgrund des bisher enthaltenen Themas CRPS gebucht haben, können Sie kostenfrei auf einen passenden Termin des HT15 umbuchen.

Wenn Sie den HT15 bereits absolviert haben oder ihn noch nach der bisherigen Kursstruktur besuchen und den HT14 erst ab 2027 absolvieren, stellen wir Ihnen die fehlenden CRPS-Inhalte kostenfrei in einem ergänzenden Onlineseminar zur Verfügung.

Wenn Sie den HT14 bereits einschließlich CRPS absolviert haben und den HT15 ab 2027 besuchen, können Sie die CRPS-Inhalte dort zur Vertiefung und Wiederholung nutzen.

Intensivstufe Hand I

Das HT 14: Neurologische Handpathologien | Handtherapie-Modul vermittelt Befund- und Therapieansätze bei neurologisch bedingten Beschwerden der oberen Extremität - inklusive klinischer Tests und Fallbeispiele.

In der Intensivstufe Hand und neurologische Pathologien (HT14) vertiefen Sie Ihr Wissen zu neurologischen Pathologien der oberen Extremität. Sie erwerben fundierte Kenntnisse zu CRPS Typ I und II, zur Schmerzverarbeitung sowie zu möglichen psychischen Begleiterscheinungen und leiten daraus therapeutische Konsequenzen ab.

Sie beschäftigen sich mit Ätiologie und Pathophysiologie des CRPS, schulen eine gezielte Befunderhebung und lernen wirksame Behandlungsmaßnahmen kennen, um ein CRPS multimodal und evidenzbasiert zu begleiten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das periphere Nervensystem. Sie vertiefen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie und übertragen dieses Wissen in die Praxis, insbesondere im Umgang mit Nervenkompressionssyndromen der oberen Extremität. Sie lernen, diese strukturiert zu untersuchen, zu differenzieren und therapeutisch zu versorgen.

Dabei stehen die Symptomatik, Untersuchung und Behandlung des Nervus medianus, ulnaris und radialis im Fokus. Sie lernen, typische Kompressionssyndrome sicher zu erkennen, voneinander abzugrenzen und passende Maßnahmen einzuleiten.

Nach Abschluss des Moduls können Sie CRPS zuverlässig erkennen, umfassend befunden und therapeutisch begleiten. Zudem sind Sie in der Lage, Kompressionssyndrome der oberen Extremität differenziert zu beurteilen und individuell abgestimmte Behandlungsstrategien umzusetzen.

Inhalte der Veranstaltung

  • Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Nervensystems mit Schwerpunkt des peripheren Nervensystems

  • Nervenkompressionssyndrome an der oberen Extremität und ihre Untersuchung und Behandlung:

  • Funktionsuntersuchung, Differentialdiagnostik und Behandlung des N. medianus

  • Funktionsuntersuchung, Differentialdiagnostik und Behandlung des N. ulnaris

  • Funktionsuntersuchung, Differentialdiagnostik und Behandlung des N. radialis

  • CRPS-I- und II Syndrom:

  • Die Schmerzverarbeitung und die psychischen Begleiterscheinungen beim CRPS-Syndrom

  • Ätiologie und Pathophysiologie des CRPS-I Syndroms

  • Befunderhebung des CRPS-I und II-Syndroms

  • Behandlungsmaßnahmen des CRPS-I Syndroms

Lernziele

  • Ein CRPS-Syndrom erkennen, umfangreich befunden und multimodal behandeln können

  • Die Anatomie des peripheren Nervensystems sicher beherrschen

  • Wissen über Physiologie und Pathophysiologie des peripheren Nervensystems in der Therapie anwenden können

  • Kompressionssyndrome der oberen Extremität voneinander abgrenzen können und spezifische Behandlungsmaßnahmen einleiten können

Intensivstufe Hand I

Das Modul HT 14 „Neurologische Handpathologien“ vermittelt fundierte Kenntnisse zur Untersuchung und Behandlung neurologisch bedingter Beschwerden der oberen Extremität – mit besonderem Schwerpunkt auf dem peripheren Nervensystem einschließlich der Nervenkompressionssyndrome.

In der Intensivstufe Hand und neurologische Pathologien (HT 14) vertiefen Sie Ihre Kenntnisse zur Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des peripheren Nervensystems und übertragen dieses Wissen gezielt in die handtherapeutische Praxis.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der neurologischen Funktionsuntersuchung und Differentialdiagnostik. Sie lernen, Sensibilität, motorische Funktion und Kraft gezielt zu untersuchen sowie Nervenverletzungen und unterschiedliche Kompressionssyndrome voneinander abzugrenzen. Im Fokus stehen dabei der N. medianus, N, ulnaris und N. radialis sowie der Plexus brachialis mit möglichen Engpasssyndromen.

Auf Grundlage der Befundergebnisse werden verschiedene konservative und postoperative Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt und praktisch angewendet. Eine besondere gezielte Maßnahme stellt die Nervenmobilisation dar.

Nach Abschluss des Moduls verfügen Sie über vertiefte Kenntnisse des peripheren Nervensystems und können diese gezielt auf die Befunderhebung und Behandlung neurologischer Handpathologien übertragen. Sie sind in der Lage, Kompressionssyndrome der oberen Extremität differenziert zu beurteilen und daraus geeignete therapeutische Maßnahmen abzuleiten.

Inhalte der Veranstaltung

  • Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Nervensystems mit Schwerpunkt des peripheren Nervensystems und dessen Nervenverläufen in der oberen Extremität

  • Funktionsuntersuchung, Differenzialdiagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndrome an der oberen Extremität:

  • Plexus brachialis mit dem Thoracic- Outlet-Syndrom

  • N. medianus u.a mit dem Karpaltunnelsyndrom, Pronator-teres Syndrom, etc.

  • N. ulnaris u.a. mit dem Kubitaltunnelsyndrom & Loge de Guyon Syndrom etc.

  • N. radialis u.a mit dem Supinator-Logen-Syndrom etc.

  • Nervenmobilisationen

Lernziele

  • Die Anatomie des peripheren Nervensystems sicher beherrschen

  • Kenntnisse über Physiologie und Pathophysiologie des peripheren Nervensystems in der Therapie anwenden können

  • Kompressionssyndrome der oberen Extremität voneinander abgrenzen können und

  • spezifische, individuell abgestimmte Behandlungsmaßnahmen einleiten können

Weitere Details

  • Teilnehmerzahl

    max. 24 Teilnehmer

  • Unterrichtseinheiten

    16 UE

  • Fortbildungspunkte

    16 FP

  • Seminarzeiten

    09.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr

  • Teilnahmegebühr

    300 Euro (inkl. umfassender digitaler Skripte)

  • Lernen mit Plan

    Die Module HT14 und HT15 können als Intensivwoche oder einzeln belegt werden.

Die Inhalte kurz erklärt:

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Die Termine und Anmeldung

Das ergänzende Fachbuch für vertiefendes Wissen

Das Fachbuch "Anatomie und Biomechanik der Hand" ist mit weiterführenden Inhalten zusätzlich erhältlich.

Anatomisches Fachwissen – Präzise, anschaulich und praxisorientiert Umfassende Kenntnisse der Handanatomie und -biomechanik sind entscheidend für eine erfolgreiche Therapie. Dieses Werk bietet einen detaillierten Einblick in die komplexe Struktur und Funktionsweise der Hand, einschließlich des Zusammenspiels von Strukturen wie DRUG und TFCC, die häufig zu wenig Beachtung finden.

Weitere Details zum Fachbuch finden Sie hier.

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