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Vegetative Techniken: Eigenregulation des Hirnstoffwechsels

Der Fachartikel „Vegetative Techniken zur Eigenregulation des Hirnstoffwechsels mit all seinen weiterlaufenden Funktionen“ von Sarah Bunkus und Andrea Oestern beschreibt zwei Methoden zur Förderung der Stoffwechselaktivität und Entspannung des Gehirns: die lymphaktivierende Akupressurmassage und das neurophysiologisch aktivierende Augentraining.

Die Akupressurmassage dient der Anregung des Hirnstoffwechsels, der Förderung des Liquorflusses und dem Abtransport von Stoffwechselendprodukten.

Durch sanftes Kreisen entlang von Kiefer, Wangen, Nasenflügeln, Schläfen und Stirn werden Faszien gelockert, die Lymphe aktiviert und muskuläre Verspannungen reduziert.

Diese Technik soll eine Ganzkörperentspannung bewirken und täglich am Nachmittag in Kombination mit dem Augentraining angewandt werden.

Das Augentraining wirkt stressregulierend und konzentrationsfördernd.

Es beinhaltet Palmieren (Abdecken der Augen mit den Händen), Augenrollen, Akkommodationsübungen zwischen Nah- und Fernpunkten sowie Autosuggestion mit positiven Affirmationen („Ich fühle mich in diesem Moment in jeder Hinsicht besser und besser“).

Ziel ist die Anregung der Tränenflüssigkeit, die Einlagerung von Rhodopsin (Sehpurpur) und der Abbau von Stressfaktoren.

Beide Techniken können durch ein kurzes Bewegungsprogramm ergänzt werden, das durch „irrationale Bewegungen“ die Kompensation von Dauerhaltungen unterstützt.

Sie fördern laut Autorinnen die neurovegetative Balance, Durchblutung und mentale Leistungsfähigkeit.

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