Rückenschule: Seminaraufbau, Inhalte und Zielsetzungen
Die Zielsetzungen der Rückenschule sind Prävention, bessere Belastungssteuerung und alltagstaugliche Strategien. Seminaraufbau und Inhalte orientieren sich daran.
Der Leitfaden „Das Rückenschulseminar“ beschreibt Aufbau, Inhalte und Zielsetzungen einer orthopädischen Rückenschule zur Prävention und Rehabilitation von Wirbelsäulenerkrankungen.
Ein Leitfaden von Rainer Zumhasch, Ansgar Hölscher und Martin Holme, erschienen im „verlag modernes lernen Borgmann".
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Teil 1:
Aufbau einer Rückenschule
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Teil 2
Anmerkungen zur Anatomie der Wirbelsäule, ihrer Erkrankungen und deren Therapie
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Teil 3
Inhaltliche Schwerpunkte einer Rückenschule, Thema "Hinlegen-Liegen-Aufstehen", Thema "Sitzen"
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Teil 4
Fortsetzung des 3. Teiles
Im Mittelpunkt steht die Vermittlung wirbelsäulenschonender Verhaltensweisen im Alltag und Beruf, um Fehlhaltungen, Bewegungsmangel und degenerative Veränderungen vorzubeugen.
Das Programm basiert auf einem didaktisch-methodischen Konzept, das anatomische Grundlagen, motorisch-funktionelle Übungen und verhaltensorientierte Maßnahmen kombiniert.
In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Psychologen werden sowohl körperliche als auch psychosoziale Aspekte einbezogen.
Schwerpunkte sind die Rückenschulung in Bewegung und Haltung, ergonomische Prinzipien des Sitzens, Stehens, Hebens und Tragens sowie der Einsatz von Hilfsmitteln wie Keilkissen, Pezziball oder ergonomischen Stühlen.
Ergänzend vermittelt die Rückenschule Entspannungstechniken (z. B. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson), gymnastische Kräftigungs- und Dehnübungen sowie Empfehlungen zu Sport, Ernährung und Stressbewältigung.
Ziel ist die Förderung eines aktiven, rückenfreundlichen Lebensstils, die Schmerzreduktion, der Erhalt der Wirbelsäulenmobilität und die Verbesserung der Lebensqualität.
