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Rheumatische Arthritis: entzündliche Gelenkerkrankung

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Rheumatische Arthritis: entzündliche Gelenkerkrankung

Die rheumatische Arthritis ist eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, die auch Hand und Handgelenk betreffen und Funktion einschränken kann.

Der Fachartikel „Rheumatische Arthritis des Handgelenkes“ von Priv.-Doz. Dr. med. J. Carls beschreibt die entzündlich-destruktiven Veränderungen des Handgelenks im Rahmen einer rheumatoiden Arthritis (RA), ihre pathophysiologischen Mechanismen, klinischen Merkmale und Therapieoptionen.

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Worum geht es in diesem Fachartikel

Durch Synovialitis kommt es zur Proliferation des synovialen Gewebes, Erosionen an Knochen und Knorpel, Bandlockerungen und Sehnenrupturen, was typische Fehlstellungen wie die Ulnardeviation der Finger und die „Zickzackdeformität“ der Hand verursacht.

Epidemiologisch sind nach 14 Krankheitsjahren bis zu 95 % der Patienten mit beidseitigen Handgelenksveränderungen betroffen.

Die Diagnostik erfolgt klinisch, laborchemisch und radiologisch anhand der Larsen-Klassifikation (Stadien 0–V), wobei fortschreitende Erosionen, Instabilitäten und Deformitäten den Verlauf kennzeichnen.

Die Therapie kombiniert medikamentöse Basisbehandlung (DMARDs, Biologika, Kortikoide, NSAR) mit Physio- und Ergotherapie sowie Hilfsmittelversorgung.

Operativ werden je nach Stadium Synovialektomie, Bandrekonstruktion, Tenosynovialektomie, Arthrodese oder Prothesenimplantation eingesetzt.

Frühzeitige Synovialektomien zeigen gute Ergebnisse, während rekonstruktive Eingriffe bei fortgeschrittenen Destruktionen indiziert sind.

Die Handgelenkarthrodese führt meist zu Schmerzfreiheit und Entzündungsstillstand, während Prothesen aufgrund hoher Lockerungs- und Fehlstellungsraten nur zurückhaltend empfohlen werden.


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