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Radiusköpfchenfraktur: Diagnostik & Therapie

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Radiusköpfchenfraktur: Diagnostik & Therapie

Der Fachartikel „Radiusköpfchenfraktur“ von Daniele Barth beschreibt Ursachen, Diagnostik und Therapie von Frakturen des Radiusköpfchens, das funktionell sowohl mit dem Humerus (Articulatio humeroradialis) als auch mit der Ulna (Articulatio radioulnaris proximalis) gelenkig verbunden ist.

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Worum geht es in diesem Fachartikel

Hauptursache ist ein Sturz auf die gestreckte Hand bei proniertem oder gebeugtem Ellenbogen. Dabei entstehen – je nach Kraftrichtung – Meißel-, Impressions-, Trümmer- oder Halsfrakturen.

Typische Symptome sind Druckschmerz über dem Radiusköpfchen, Schwellung durch Hämarthros und Schmerzen bei Pronation und Supination.

Die Diagnose erfolgt über Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen, bei Bedarf ergänzt durch CT, um Frakturtyp und Begleitverletzungen wie Kapselbandrupturen, Knorpelläsionen oder Nervenschäden exakt zu beurteilen.

Bei nicht dislozierten Frakturen wird eine konservative, frühfunktionelle Therapie mit kurzzeitiger Immobilisation und anschließender Bewegungssteigerung empfohlen.

Dislozierte Frakturen erfordern eine operative Versorgung mittels Platten-, Schrauben- oder Drahtosteosynthese, bei komplexen Trümmerfrakturen gegebenenfalls einen Radiusköpfchenersatz.

Mögliche Komplikationen sind Radiusköpfchennekrose, Ankylose, Instabilität im distalen Radioulnargelenk, Wundheilungsstörungen und N.-radialis-Verletzungen.


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