Plexus brachialis: Anatomie, Klinik & Therapiebezug
Neben der Anatomie sind Klinik und Symptomatik entscheidend. Der Therapiebezug ergibt sich aus Diagnostik, Differenzialtests und funktioneller Reha.
Der Fachartikel „Der Plexus brachialis – Anatomie“ von Nicola Moll vermittelt einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktion des Plexus brachialis sowie seine Bedeutung für die Diagnostik und Therapie peripher-neurologischer Krankheitsbilder der oberen Extremität.
Das Nervengeflecht aus den Spinalnerven C5 bis Th1 versorgt motorisch und sensibel Schulter, Arm und Hand und gliedert sich in Trunci, Fasciculi und periphere Nerven.
Die Autorin erläutert den Verlauf und die Verzweigungen der Fasciculi posterior, lateralis und medialis, die die großen Armnerven wie N. medianus, N. ulnaris, N. radialis, N. musculocutaneus und N. axillaris bilden.
Anatomische Besonderheiten wie die hintere Scalenuslücke, der kostoclaviculäre Raum und der coracopectorale Spalt werden als mögliche Engpassstellen beschrieben, die klinisch relevante Nervenkompressionen verursachen können.
Darüber hinaus enthält die Serie praxisnahe Lernhilfen zur topografischen Orientierung und benennt typische Läsionsorte sowie die betroffenen Muskeln und sensiblen Versorgungsareale.
Das Ziel der Artikelreihe ist es, das Verständnis für die neuroanatomischen Grundlagen zu vertiefen und eine differentialdiagnostische Beurteilung in der physiotherapeutischen Praxis zu unterstützen.
