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Peromelie: Angeborene amputationsähnliche Fehlbildung des Arms

Perilunäre Handwurzel-Luxationen stellen komplexe Verletzungen dar, die ein strukturiertes therapeutisches Vorgehen erfordern.

Ursache ist eine Durchblutungsstörung in der frühen Embryonalentwicklung, häufig ausgelöst durch Koriumschnürungen oder Gefäßverschlüsse.

Der Artikel „Peromelie“ von Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Carls beschreibt die angeborene, amputationsähnliche Fehlbildung der oberen Extremität, bei der Teile des Arms oder der Hand fehlen.

Die Fehlbildung tritt meist einseitig, häufig linksseitig auf und kann von fehlenden Fingern bis zum kompletten Armverlust reichen.

Der Stumpf ist in der Regel gut gepolstert und teilweise beweglich.

Die Behandlung erfolgt überwiegend konservativ.

Frühzeitige Bewegungsförderung und Einbeziehung des Stumpfes in Alltagstätigkeiten stehen im Vordergrund.

Ab dem zweiten Lebensjahr kann eine Prothese mit Greifhaken oder myoelektrischer Steuerung angepasst werden, um die Handfunktion zu unterstützen.

Operative Eingriffe sind selten und beschränken sich auf Weichteilkorrekturen oder Zehentransplantationen.

Bei frühzeitiger Förderung sind die funktionellen Ergebnisse meist gut, sodass Kinder mit Peromelie eine weitgehend selbstständige Nutzung des betroffenen Arms erreichen können.

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