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Impingement-Syndrom: Befund, Ursachen und Therapie

Der klinische Befund wird durch Funktionsprüfung und Provokationstests erhoben. Häufige Ursachen sind Enge, Dysbalancen und Überlastung; die Therapie ist entsprechend stufenweise.

Der Artikel „Wenn es in der Schulter klemmt – Impingement-Syndrom“ behandelt die Ursachen, Symptome und physiotherapeutischen Behandlungsansätze bei einem Impingement-Syndrom der Schulter.

Ein Beitrag von Andrea Zander, erschienen in "ergopraxis", Ausgabe 7-8/2019, der Fachzeitschrift des "Thieme Verlags".

Wenn es in der Schulter klemmt – Impingement-Syndrom

Das Impingement-Syndrom beschreibt die Einklemmung von Weichteilstrukturen – meist der Supraspinatussehne oder Bursa subacromialis – zwischen Humeruskopf und Schulterdach.

Die Autorin unterscheidet ein primäres Impingement (strukturelle Ursachen wie Kalkablagerungen oder Formveränderungen des Akromions) und ein sekundäres Impingement (muskuläre Dysbalancen und Fehlhaltungen).

Typisch ist der „Painful Arc“, also Schmerzen bei der Armhebung zwischen 60° und 120°, die oberhalb dieses Bereichs wieder nachlassen.

Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Ursache und verläuft in mehreren Phasen.

In der akuten Phase stehen Schmerzlinderung und Schonung im Vordergrund, etwa durch manuelle Mobilisation, Wärmebehandlung und gezielte Alltagsanpassungen.

In der zweiten Phase folgen aktive Übungen zur Wiederherstellung des Bewegungsausmaßes und Stabilisierung der Skapula, insbesondere durch Training des M. serratus anterior und M. trapezius.

Die dritte Phase konzentriert sich auf den Muskelaufbau und die Integration funktioneller Bewegungsmuster in den Alltag, um langfristig Schmerzfreiheit und Stabilität zu erreichen.

Zander betont, dass eine erfolgreiche Behandlung Geduld, Disziplin und multimodales Vorgehen erfordert.

Nur das Zusammenspiel aus gezielter Bewegungstherapie, Haltungsschulung und konsequentem Heimtraining führt zu einer dauerhaften Funktionsverbesserung der Schulter.

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