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Handwurzel (Carpus): Anatomie und funktionelle Grundlagen

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Handwurzel (Carpus): Anatomie und funktionelle Grundlagen

Die Handwurzel (Carpus) wird anhand ihrer Anatomie und funktionellen Grundlagen übersichtlich dargestellt.

Der Artikel „Handwurzel (Carpus)“ von Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Carls bietet eine präzise anatomische und funktionelle Beschreibung der acht Handwurzelknochen (Ossa carpi) und ihrer beteiligten Gelenkstrukturen.

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Worum geht es in diesem Fachartikel

Die Knochen sind in zwei Reihen angeordnet:
proximal Os scaphoideum, Os lunatum, Os triquetrum und Os pisiforme, distal Os trapezium, Os trapezoideum, Os capitatum und Os hamatum.

Zusammen bilden sie eine Längs- und Querwölbung, deren palmar gerichtete Konkavität den Sulcus carpi formt.

Dieser wird durch das Retinaculum flexorum nach palmar abgeschlossen und bildet den Karpalkanal, durch den Sehnen und der N. medianus verlaufen.

Carls betont, dass der Karpus nicht als starrer Block, sondern als dynamisches System variabler Geometrie verstanden werden muss.

Jeder Knochen führt eigenständige, koordinierte Bewegungen aus, insbesondere die proximale Reihe als „intercalated segment“, das zwischen Unterarm und distaler Reihe Stabilität bei gleichzeitiger Mobilität gewährleistet.

Im Abschnitt zur Oberflächenanatomie beschreibt Carls die palpatorische Orientierung der einzelnen Knochen:
Das Os pisiforme ist leicht tastbar und dient als Referenzpunkt, während Os hamatum, Os trapezium, Os scaphoideum und Os capitatum durch gezielte Palpation und Bewegung identifiziert werden können.

Die auf Seite 3 dargestellte Tastanleitung illustriert die Lagebeziehungen und klinisch relevanten Orientierungspunkte, darunter den Hamulus ossis hamati und die Tabatière über dem Kahnbein.

Der Artikel vermittelt ein fundiertes Verständnis der funktionellen Anatomie der Handwurzel als biomechanisch komplexes System, das Stabilität und Beweglichkeit der Hand optimal miteinander verbindet.


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