Arthrofibrose am Knie: Physiotherapeutische Behandlung
Der Fachartikel „Physiotherapie bei Arthrofibrose des Kniegelenkes“ von Michael Wagner beschreibt Ursachen, Risikofaktoren und physiotherapeutische Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Bewegungseinschränkungen nach Knieoperationen.
Ein Beitrag von Michael Wagner, erschienen in "praxis physiotherapie", Ausgabe 04/2009, der Fachzeitschrift des "verlag modernes lernen Borgmann".
Worum geht es in diesem Fachartikel
Arthrofibrose ist eine schwerwiegende Folge postoperativer Narben- und Bindegewebsverwachsungen, die zu schmerzhaften Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit führt.
Der Fachartikel zur Physiotherapie bei Arthrofibrose des Kniegelenkes erklärt, wie es nach Knieverletzungen oder Operationen zu Verwachsungen im Gelenk kommen kann und welche Risikofaktoren sowie Warnzeichen auf einen irritativen Verlauf hinweisen.
Ziel der Physiotherapie ist es, auslösende Faktoren frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Maßnahmen wie manuelle Lymphdrainage, Wärmebehandlung und eine dosierte, angepasste Mobilisation zu verhindern.
Besonderes Augenmerk liegt auf der konsequenten Schmerzfreiheit, um Entzündungsreaktionen und die Entwicklung einer Fibrose nicht zusätzlich zu fördern.
Modifizierte Querfriktionen, myofasziale Techniken und manualtherapeutische Mobilisationen dienen der Lösung von Verklebungen und der Förderung der Gewebebeweglichkeit, ohne das Kniegelenk zu überreizen.
Ergänzend helfen segmentale und vegetative Methoden, Schmerzen zu reduzieren und den Muskeltonus zu regulieren, sodass Bewegungen wieder besser möglich werden.
Durch aktive Bewegungsübungen in der geschlossenen Kette wird eine gelenkschonende Stabilisierung erreicht und die funktionelle Belastbarkeit schrittweise aufgebaut.
Insgesamt bietet die physiotherapeutische Nachbehandlung einen strukturierten Ansatz, um Beweglichkeit, Funktion und Alltagstauglichkeit nach Knieeingriffen nachhaltig zu verbessern.
